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Klarer 4:2-Sieg der Löwen im Hunsrück

Das war der lang ersehnte Durchbruch zum verdienten Sieg: Nach zwei unglücklichen Niederlagen gelang der Bendorf-Sayner D1-Jugend mit dem Trainer-Duo Oliver Schmitt und Dirk Weber ein deutlicher Auswärtserfolg gegen die JSG Simmern. Die Reise vom Mittelrhein in den südlichen Hunsrück hat sich für die Löwen gelohnt: Drei Punkte und viel Selbstvertrauen konnten sie mit ins Sayntal nehmen.
Zum Saisonstart im August war die Freude im Sayntal groß: Der Bendorf-Sayner 2006er Jahrgang durfte in der heiß umkämpften Bezirksliga spielen, das ist die höchste Spielklasse für die D-Jugenden im Fußballverband Rheinland. Der Saisonauftakt entsprach mit einem leistungsgerechten 2:2 gegen die Favoriten von Rot-Weiß Koblenz den Erwartungen. Doch danach folgten ein unnötiges Remis gegen Andernach (1:1) zwei überaus unglückliche Niederlagen gegen Ahrweiler (0:2) und Rübenach (2:3): Diese Punktverluste kratzten am Selbstvertrauen des Teams. Der größte Hemmschuh in vielen Spielen war die katastrophale Chancenverwertung bei gleichzeitiger Feldüberlegenheit. „Das frisst an einem, und von Spiel zu Spiel hängen die Köpfe tiefer“, weiß Coach Schmitt, der immer wieder neu gefordert ist, seine Schützlinge aufzubauen. Und wie geht das? „Das ist nicht einfach, aber wir leben im Hier und Jetzt“, erklärt er den Jungs vor jedem Anstoß. Weiß er doch:  Das Jammern über verlorene Punkte in der Vergangenheit bringts nichts. Es gilt, die Aufmerksamkeit immer wieder auf das jeweils anstehende Spiel zu richten. Wichtig ist ihm, nicht selbst den Kopf hängen zu lassen, um den Juniorkickern Mut zu machen. Dabei helfen ihm seine Videoanalysen: „Ich lasse einzelne Spiele filmen und analysiere danach das Laufverhalten, die Individualtechnik und Fehlerquellen. Das heißt, meine Ansprachen an die Mannschaft können sich auf messbare Beobachtungen und Analysen stützen und nicht nur auf gefühlte Einschätzungen.“ Flankiert werden diese Maßnahmen der Qualitätsarbeit durch die zahlreichen Notizen, mit denen Coach Dirk Weber Detailbeobachtungen zum Spielverhalten dokumentiert. Allerdings wissen beide Coachs: Irgendwann müssen auch Punkte her, müssen die Chancen verwertet werden, muss sich das Team für seine Angriffe und seinen Einsatz belohnen. Für Weber heißt das: „Wir brauchen einen Ruck, der den Schalter umlegt.“ Nun, der Ruck kam im herbstlich windigen Stadion des VFR Simmern. Nach einer fast einstündigen Anfahrt legten sich die Löwen gleich ins Zeug und spielten druckvoll auf das Hunsrücker Tor. Schon nach wenigen Minuten gelang Djibril Diallo mit einem sehenswerten Seitfallzieher nach Jan Schmitts präziser Flanke der Führungstreffer. Obwohl das Team durch einen umstrittenen Elfmeter und zwei grobe Abwehrfehler zwischenzeitlich in 1:2-Rückstand geriet, steckte es nicht auf: Es kämpfte, kombinierte, eroberte Bälle und präsentierte sich mit einer enormen Leistungssteigerung. Zu keiner Zeit ließen die Löwen einen Zweifel daran aufkommen, hier siegen zu wollen. Es war schließlich Kapitän Jan Schmitt, der mit einem sehenswerten Kunstschuss aus der zweiten Reihe den hoch verdienten 2:2-Ausgleich kurz vor der Pause erzielte. Mit solchen Kunstschüssen hatte er in der letzten Saison so manches Spiel entschieden, in der aktuellen Saison ließ er sich damit bis zum sechsten Spieltag Zeit: „Besser, der Knoten platzt am sechsten Spieltag als gar nicht“, freute sich Vereinsjugendleiter Dirk Schade über das neu erwachte Selbstbewusstsein der Sayner Bezirksliga-D-Jugend. Nun, so mancher weitere Knoten platzte ebenfalls in diesem Spiel: Noah Arnold, Alexander Kretz, Tristan Descourvières, Jan Schmitt, Djibril Diallo, Fernando Krück, Almedin und Elmedin Draganovic, Rene Weber, Kerim Aydin, Ben Kirstein, Connor Saß, Azren Ali, Dominik Kurz und Hudeyla Okumus spielten mit neu erwachtem Kampfgeist: Sie schnürten den Gegner fest in dessen Hälfte ein. Bezeichnend dafür waren der wieselflinke Ben auf dem Flügel und Fernando im Mittelfeld: Beide müssen auf ihre Gegner wie eine Mischung aus Stechmücke und Nervensäge gewirkt haben: Keinen Ball gaben sie verloren, keinem Zweikampf gingen sie aus dem Weg. Kraftvoll in der Defensive und wirkungsvoll in der Angriffsbewegung zeigte sich auch Neuzugang Rene, an dem sich die Gegenspieler Spielminute für Spielminute vergeblich abarbeiteten. Die wenigen Simmerer Entlastungsangriffe fanden ihr Ende in hervorragenden Paraden von Torhüter Noah. Angriff um Angriff trieben die glänzend aufgelegten Mittelfeldmotoren Djibril, Tristan sowie die Zwillingsbrüder Almedin und Elmedin nach vorne. Das war sehenswerter Offensivfußball, durch den sich die Löwen mit weiteren Treffern durch Almedin und Ben belohnten. „Wir gehen mit einem verdammt guten Gefühl in die Herbstferien“, freut sich Trainer Weber. Weiter geht es nach den Ferien am 20. Oktober um 14.00 Uhr im Heimspiel der Löwen gegen die JSG Kripp.

 


Gerz-IT